KW28 Sudan, Sea-Watch, Kobaltminen

– NEWS –

Konfliktparteien im Sudan einigen sich:

Das im Sudan regierende Militär und die Protestbewegung haben sich nach Vermittlung durch die Afrikanische Union auf einen Kompromiss verständigt. Demnach soll das Land in den kommenden drei Jahren von einem obersten Rat unter wechselnder Führung regiert werden. In den ersten anderthalb Jahren werde der oberste Rat von einem Militärvertreter geführt, anschließend von einem Zivilisten. Im Mai waren die Gespräche zunächst gescheitert, die Afrikanische Union und Äthiopien hätten jedoch erflgreich an die Konfliktparteien zur Wiederaufnahme der Gespräche appelliert. faz.net

Deutschland will Sea-Watch 3-Flüchtlinge aufnehmen:

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „ Der Spiegel“ hat Deutschland sich bereit erklärt, rund ein Dutzend der Flüchtlinge, die mit der Sea Watch 3 gerettet wurden, aufzunehmen. Überdies hääten auch Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen signalisiert. Die Sea Watch 3 hatte die Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Die itaLINISCHE Regierung verbot daraufhin die Einfährt in einen italienischen Hafen. Die Kapitänin Carola Rackete setzte sich jedoch über das Verbot hinweg und steuerte den Hafen von Lampedusa an. spiegel.de

Gemeinsame Währung geplant:

Die Staatschefs der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS wollen eine gemeinsame Währung einführen. Demnach  sei die Einführung der gemeinsamen Währung namens Eco für das Jahr 2020 angestrebt. Begonnen werden solle die Einführung mit den Ländern, die die Konvergenzkriterien erfüllen würden. Die Begeisterung für die gemeinsame Währung halte sich bei den Bewohnern der betroffenen Länder indes in Grenzen.
dw.com

Kobalt nur noch aus Großminen:

Autobauer wollen kongolesisches Kobalt , das sie zur Herstellung ihrer E-Autos benötigen, nur noch aus industriellen Großminen beziehen. Dadurch wollen sie Kinderarbeit verhindern.  Die Situation der Anwohner würde sich dadurch jedoch nicht verbessern. dw.com

Luftangriff auf Flüchtlingslager:

Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Tripolis sind mindestens 40 Menschen getötet worden und Dutzende verletzt. Mitarbeiter des Lagers vermuten General Chalifa Haftar hinter dem Angriff. Der abtrünnige Militärangehörige behrrscht mittlerweile weite Teile Libyens. Nach dem Sturz Muammar al-Gaddafis 2011 war es zu einem Machtvakkuum, dass von vielen verschiendenen Kräften gefüllt wurde. spiegel.de

Guinea-Bissau in politischer Krise:

Guinea-Bissau scheint keinen Ausweg aus der derzeitigen politischen Krise zu finden. Diese dauere schon seit fünf Jahren an.  Demnach befinde sich das Land im Stillstand, da eine Vielzahl von Bildungs- und sonstigen öffentlichen Einrichtungen geschlossen seien. Präsident José Mário Vaz Domingos Simões Pereira, Vorsitzender der größten Partei PAIGC, und Parlamentspräsident Cipriano Kassamá, ebenfalls PAIGC, würden sich demnach gegenseitig blockieren. Paradoxerweise sei der Präsident derselben partei zugehörig, habe sich jedoch schon vor Jahren mit der Parteiführung zerstritten. Auch Parlamentswahlen hättenn keine Lösung gebracht, stattdessen habe Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS vermittelnd eingreifen müssen. dw.com

 

Libyen will umstrittene Flüchtlingslager aufgeben dw.com

Übergangsregierung für den Sudan vereinbart dw.com
Hilfsorganisation rettet 54 Migranten aus dem Mittelmeer spiegel.de

 

– BACKGROUND –

Rolle der Schweiz beim Völkermord in Ruanda:

Im Jahr 1994 kam es in Ruanda zu einem Massaaker an rund einer Millions Tutsi und gemäßigten Hutu. Wie die „Zeit“ nun berichtet, sei die Tat von langer Hand geplant gewesen. Auch stelle sich die Frage, welche Rolel die neutrale Schweiz dabei eingenommen habe. Demnach habe die Schweiz nach dem zweiten Weltkrieg in der Weltpolitik mitmischen und sich die Entwicklungshilfe ausgesucht.Seit 1963 in Ruanda aktiv, hätte sich die Schweiz indirekt an mehreren Diskriminierungswellen gegenüber den Hutu beteiligt. Eine Aufarbeitung der Schweizer Rolle im Völkermord habe jedoch nie stattgefunden. zeit.de

Reformkurs in Gefahr:

Ethnische Konflikte, Millionen Binnenflüchtlinge und ein Putschversuch bedrohen den Reformkurs von Premierminister Abiy Ahmed im Vielvölkerstaat Äthiopien. Demnach sei Gewalt von Oromo-Milizen ausgeggangenm due Gedeo-Bauern angegriffen hätten.Seit Amtseinführung des Premierministers im April 2018 hätten sich die Konflikte verschärft. Die Freilassung von hunderte politische Gefangenen und die Aufhebung eines landesweiten Parteienverbotes hätten die alten Feindseiligkeiten wieder aufleben lassen. Überdies sei Ende Juni ein Putschversuch vereitelt worden. dw.com

Afrikanische Freihandelszone und Handelskonflikt:

Sollte die afrikanische Freihandelszone vorankommen, könnten die afrikanischen Mitgliedsländer ihre Bedeutung steigern. China und die USA , die sich derzeit im Handelskonflikt befinden, versuchen indes, ihren wirtschaftlichen Einfluss uaf dem afrikanischen Kontinent auszubauen. dw.com

IS-Kinder in Tunesien:

Viele Tunesier schlossen sich dem Islamischen Staat an. laut der Denkfabrik The Soufan Group sollen es 7000 gewesen sein, aus einem Land mit 12 Millionen Einwohnern.  Nun stehe das Land vor der Frage, was mit den Kindern der Kämpfer geschehen solle. nzz.ch

– ANGEZÄHLT –

 Laut dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung wird sich die Zahl der Menschen, die in Afrika leben, wird sich bis 2050 fast verdoppeln. saarbruecker-zeitung.de

 

– ZITAT –

„Das ist noch nicht richtig bei mir angekommen. Im Übrigen bin ich eine Person, die lieber agiert, statt zu reden“

Die Kapitänin der Sea Watch 3, Carola Rackete, über die Heldenrolle, die ihr nun bei der Flüchtilingsrettung zugeschrieben wird. spiegel.de

 

– ZULETZT –

Rauswurf und Rücktritt:

Nach dem Aus Ägyptens im Achtelfinale des Afrika-Cups hat der Präsident des ägyptischen Fußballverbandes Hani Abu Raida den aus Mexiko stammenden Nationaltrainer Javier Aguirre entlassen und ist selbst zurückgetreten. Zudem habe er alle weiteren Vorstandsmitglieder des Verbandes zum Rücktritt aufgefordert. spiegel.de

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