KW40 Schwere Kämpfe in Mali, Mienenunglück im Kongo, Deutschland unterstützt weiter Ebola-Hilfe

– NEWS –

Schwere Kämpfe in Mali: Bei Gefächten zwischen der Armee und Islamisten muss die malische Armee eine schwere Niederlage einstecken. 25 Soldaten wurden getötet, 60 sind noch vermisst. Auf Seite der Islamisten fielen etwa 15. Die Angreifer hatten Camps der Soldaten angegriffen. Auch dank der Untersützung aus der Luft durch Burkina Faso konnten die Angreifer in die Flucht getrieben werden.
derstandard.de

Mienenunglück im Kongo: Im Kongo sind bei einem schweren Mienenunglück 21 Menschen gestorben. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Maniema. Bei der Miene handelte es sich um eine illegal errichtete Goldmiene.
deutschlandfunk.de

Deutschland unterstützt weiter Ebola-Hilfe: Bei einem Treffen mit Vertretern der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba hat Gesundheitsminister Jens Spahn eine Million Euro für die Centers for Disease Control and Prevention bereit gestellt. In diesen Zentren soll das Infektionsgeschehen überwacht werden. Spahn gab zu, dass Deutschland damit nicht rein altruistisch handle, sondern dies als eine Maßnahme sehe, Migrationsbewegungen zu verhindern.
dw.com

Südafrika und Nigeria betonen Gewicht Afrikas dw.com
Kramp-Karrenbauer in Afrika – Besuch bei deutschen Soldaten frankenpost.de
Gespräche über Nilstaudamm stecken in der Sackgasse dw.com

– BACKGROUND –

Big Data in Afrika: Ende letzten Jahres gab es Wahlen in Senegal. Der amtierende Präsident wurde mit über einer Million Stimmen vor seinem Konkurrenten gewählt. So weit, so gut, so unspektakulär. Doch wie Macky Sall die Wahl gewann, war sehr wohl spektakulär. Denn für seinen Wahlkampf zogen 5.000 Freiwillige durch das Land und sammelten Daten über die Bevölkerung. So konnte Sallys Team exakt ausloten in welcher Region, welche Probleme vorherrschen und machte dementsprechend diese und jene Versprechungen. Es war vermutlich der erste Bid-Date Wahlkampf im Subsahara-Afrika. Doch ganz neu ist der datenbasierte nicht. Denn auf dem Kontinent hat man schon eine Menge schlechter Erfahrungen gemacht. Namentlich mit Cambridge Analytica und zwar lange bevor der Name zum Synonym für Datenskandal in Europa wurde. Besonders problematisch in dieser Hinsicht, sind die fehlenden Rahmenbedingungen in den meisten Ländern.
dw.com

Handwerker bauen in Uganda: In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Hoima, Uganda, ein Ausbildungszentrum errichtet. Dort sollen Auszubildende in den verschiedensten handwerklichen Berufen geschult werden. Ins Leben gerufen wurde die Idee bereits vor einem Jahr. Gebaut wurde das Haus von deutschen Handwerkern, die dafür nach Uganda reisten und hiesigen Azubis.
deutsche-handwerks-zeitung.de

– ANGEZÄHLT –

6.000 Megawatt Leistung soll die Wasserkraftanalage Äthiopiens haben, wenn sie einmal fertig gestellt ist. Bisher behindern jedoch noch Streitigkeiten mit den anderen Nil-Staaten, vor allem Ägypten, das Projekt.
dw.com

– ZITAT –

“Nur wenn wir einen Ebola-Ausbruch früh erkennen, können wir ihn effektiv bekämpfen.”

Jens Spahn
dw.com

– ZULETZT –

Prinz in Kenia: Prinz Ludwig von Wittelsbach ist sicher kein Prototyp der Gattung Adlig. Seit mehreren Jahren schon lebt er einen Großteil seiner Zeit in Kenia. Dort hat er das Projekt “Learning Lions” ins Leben gerufen. Dabei möchte er den Jugendlichen IT-Kenntnisse vermitteln und auf diese Weise versuchen, sie von einer Flucht in die Megacities abzuhalten. Mittlerweile haben sogar einige seiner ehemaligen Schüler eigene Firmen gegründet.
br.de

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